Tresore6 min Lesezeit30. März 2026

Wie wählt man den richtigen Safe für zuhause?

Die Wahl eines Privatsafes hängt von vier Faktoren ab: dem Wert der aufbewahrten Gegenstände, dem Brandrisiko, dem verfügbaren Platz und dem gewünschten Komfort. Ein maßgeschneiderter Leitfaden.

PrivatsafeFeuerschutzsafeEinbruchschutzsafe

Schritt 1 — Was kommt hinein?

Dokumente und Fotografien sind anfälliger für Brandschäden als für Einbruch: Sie werden bereits bei 70 °C beschädigt. Schmuck und Bargeld sind primär das Ziel von Einbrechern. Digitale Medien (USB-Sticks, Festplatten) benötigen einen Safe mit einer speziellen Datenschutzklasse (max. 52 °C Innentemperatur).

Schritt 2 — Feuerschutzklasse: NT Fire oder EN 1047-1?

NT Fire 017 ist der internationale Standard für Feuerschutzsafes. Die Klassen 30P, 60P und 120P beziehen sich auf die Zeitdauer und den Papierschutz. EN 1047-1 ist die europäische Norm für hochwertigen Dokumentenschutz (bis zu 1.100 °C Umgebungstemperatur). Kombinieren Sie diese immer mit einer Wertschutzklasse.

Schritt 3 — Einbruchschutzklasse

Die Einbruchschutzklassen von Safes reichen von S1 (Basiswerte) bis Grade VI (Bankgebrauch). Ihr Versicherer legt die Mindestklasse basierend auf dem Wert des Inhalts fest. Grade I oder II ist für die meisten Privathaushalte geeignet; Grade III für Schmuck und Sammlerstücke ab 50.000 €.

Schritt 4 — Platzierung und Verankerung

Ein nicht verankerter Safe kann mitgenommen werden. Wir installieren Safes stets mit Boden- oder Wandverankerungen gemäß der Versicherungsanforderung. Der ideale Standort ist der am wenigsten zugängliche Raum: Keller, Hauswirtschaftsraum oder Ankleidezimmer — niemals sichtbar im Wohnzimmer.

Häufig gestellte Fragen

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